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Schmiedeteile

Bei dieser Umformtechnik wird gewalztes Rohmaterial in zwei- oder mehrteiligen Hohlformen (Gesenken) unter Hämmern oder Pressen kalt oder warm umgeformt.

Die Faserung des Ausgangsmaterials bleibt bei diesem Verfahren erhalten und gibt den Gesenkschmiedeteilen hervorragende mechanische Eigenschaften. Diese geschmiedeten Formteile erweisen sich als hochelastisch, zäh und dynamisch belastbar. Schlagartig überbeanspruchte Bauteile gehen nicht spröde zu Bruch, sondern bauen Spannungsspitzen durch plastisches Fließen ab und das ohne konstruktionstechnische Klimmzüge.

Die ohnehin schon sehr guten mechanischen Eigenschaften lassen sich durch gezielte Warmbehandlung der Bauteile noch weiter optimieren. Hiermit werden auch für eine spätere mechanische Bearbeitung sehr gute Voraussetzungen geschaffen.

Mittels Verfahrenskombinationen wie Warm-Kaltumformung oder Kalt-Maßprägen können Maßgenauigkeiten erreicht werden, die eine mechanische Bearbeitung überflüssig machen.

Merkmale

Werkstoffe:Stahl, Edelstahl, Aluminium, Messing Kupfer Nickel
Gewichtsbereiche:0,015 kg bis 150 kg
Abmessungen:je nach Abmessung, Form und Materialverhältnisse
Stückzahlen:von 1 Stück bis 100.000 Stück pro Los (Abhängig vom Stück)
Bearbeitungsmöglichkeiten:jegliche Anforderungen sind möglich (externe Partner)
Wärmebehandlung:jegliche Anforderungen sind möglich (externe Partner)
Oberflächenbeschichtungen:jegliche Anforderungen sind möglich (externe Partner)